Fast jeder Sportler kennt das lästige Seitenstechen beim Ausdauersport und speziell beim Laufen. Wie man das vermeiden kann? Zunächst einmal ist es wissenschaftlich erklärbar, wenn man vor dem Training oder Wettkampf zu viel gegessen hat. Die Verdauungsorgane müssen dann verstärkt mit sauerstoffhaltigem Blut versorgt werden, das dann wiederum der Milz und dem Zwerchfell fehlt, soweit die wissenschaftliche Erklärung für Seitenstechen.
Es ist wohl eine Verkrampfung aufgrund mangelnder Durchblutung mit sauerstoffreichem Blut. Also lieber vor dem Training oder Wettkampf keine schwer verdauliche oder üppige Mahlzeit einnehmen.
Möglicherweise kommt es aber auch vom falschen Atmen, d.h. man atmet zu viel ein und zu wenig aus. Man kann sich in dem Fall ganz bewusst darauf konzentrieren, dass man ganz tief ausatmet und erst dann wieder einatmet. Übrigens ist ein Atmen durch den Mund völlig in Ordnung. Man kann bei höherer Belastung nicht genügend durch die Nase einatmen.
Man darf auch nicht zu schnell los laufen, lieber langsam steigern und dann Gas geben. Wenn man zu schnell startet, was nicht nur ein Anfängerfehler ist, muss man das später büßen. Man lässt sich, gerade im Wettkampf, gerne dazu verleiten das Tempo mit zu halten, weil man durch das Adrenalin angestachelt ist. Besser ist es aber das Feld „von hinten aufzurollen“.
Wenn man schon Seitenstechen hat muss man das Tempo drosseln, bis hin zum Gehen und sollte bewusst atmen. Man kann das unterstützen indem man die Arme nach oben nimmt.
Alternativ kann man mit der Faust an die schmerzende Stelle drücken, das hilft auch oft gut gegen den Schmerz, bzw. dieser geht dann schneller wieder weg.
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