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28.12.2009 12:46:48Druckansicht | Kommentar

Muskelverkürzung - Ursachen, Folgen und Behandlung

KrafttrainingViele Menschen leiden immer häufiger unter muskulären Problemen. Die Hauptursachen sind meistens einseitige Belastungen der Muskulatur. Dies kommt meistens dadurch zustande, dass viele Sportler die Muskulatur stark belasten, sie aber nicht entlasten oder ihr Entspannung, wie zum Beispiel durch Dehnen, gönnen. Die Folge sind neben muskulären Problemen, Muskelfaserrisse, bis hin zu Haltungsschäden.

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Muskelverkürzung - Ursachen, Folgen und Behandlung
Viele Menschen leiden immer häufiger unter muskulären Problemen. Die Hauptursachen sind meistens einseitige Belastungen der Muskulatur. Dies kommt meistens dadurch zustande, dass viele Sportler die Muskulatur stark belasten, sie aber nicht entlasten ... [mehr]

Hauptursachen einer Muskelverkürzung

Krafttraining
Eine Muskelverkürzung hat in den meisten Fällen zwei Hauptursachen: entweder fehlende körperliche Inaktivität, oder eine einseitige Belastung der Muskulatur. Durch das lange Sitzen am Arbeitsplatz, oder vor dem Fernseher, kann die Muskulatur durch die fehlende Belastung verkürzen, weil die lange sitzende Haltung nicht natürlich für die entsprechende Muskulatur ist.

Ein weiterer Grund für eine Muskelverkürzung kann auch eine zu einseitige Beanspruchung der Muskulatur, zB durch sportliche Betätigung sein. Der eine Muskel wird deutlich särker als sein Gegenspieler, und neigt somit zum Verkürzen.

Der Mensch und vor allem seine Muskulatur ist einfach auf Bewegung und Aktivität ausgelegt. Ungewöhnliche Inaktivität des Körpers, oder aber auch eine ungleichmäßige Belastung der Muskulatur führt in beiden Fällen zu eine Muskelverkürzung, und somit zu körperlichen Problemen.

Bei einer ungleichmäßigen Belastung der Muskulatur wird eine Muskelgruppe (Agonist), im Vergleich zum zu seinem Gegenspieler (antagonist), unverhältnis stark belastet. Wird ein Muskel stärker, so hat er eine größere Fähigkeit sich zu verkürzen. Das bedeutet, dass der Muskel durch seine starke Verkürzungsfähigkeit zwar besser eine Gegenkraft, wie zum Beispiel das Treten der Pedale beim Radsport, überwinden kann, aber dass es für den Muskel auch schwieriger wird sich wieder in die ursprüngliche Muskellänge vor der Belastung zurückzudehnen. Ein klassisches Beispiel für eine Muskelverkürzung im Oberschenkel ode der Wade.

Muskuläre Dysbalancen als Ursache für eine Muskelverkürzung

Genau dafür ist der Gegenspieler eines jeden Muskels, der antagonist, zuständig, der den ursprünglichen Zustand des Muskels wieder herstellen soll. Wird aber ein Muskel im Vergleich zu seinem Gegenspieler unverhältnismäßig stark, bleibt der Muskel verkürzt, womit eine Muskelverkürzung entsteht. Um beim Beispiel des Radsportlers zu bleiben, hierbei wird die vordere Oberschenkelmuskulatur meist viel mehr trainiert als die rückwärtige Oberschenkelmuskulatur. Dies führt in der Konsequenz zu einem verkürzten Hüftbeuger, womit ein Hohlkreuz entstehen kann, und somit eventuell Bandscheibenprobleme.

Egal ob eine Muskelverkürzung durch Inaktivität oder muskuläre Dysbalancen entsteht, man kann einer Muskelverkürzung durch entsprechendes Dehnen entgegenwirken. Dies nimmt somit die entstehenden Zugkräfte des Muskels. Die zweite ebenfalls sehr effektive Möglichkeit, ist ein entsprechendes Training des Gegenspielers, des antagonisten. Ein gezieltes Krafttraining hilft muskuläre Dysbalancen zu vermeiden, und sorgt für einen Ausgleich der einseitigen Belastungen.

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