Diese Aussage hört sich zwar einfach und logisch an, es ist aber gar nicht so einfach für die verschiedenen Laufstile der einzelnen Läufer auch den richtigen Laufschuh zu finden. Beim Laufstil wird der Vorfußläufer, der Mittelfußläufer und der Fersenläufer unterschieden, wobei es dabei jeweils noch einmal darauf ankommt, ob der Läufer normal läuft oder Pronierer oder Supinierer ist.Wie findet man den richtigen Laufschuh?
Je nach Art des einzelnen Laufstils, muss dann der richtige Schuh mit der entsprechenden Dämpfung gefunden werde, und natürlich auch der Laufschuh mit der jeweils richtigen Stützfunktion für den Fuß. Außerdem sollte der Laufschuh auch an des Gewicht des Läufers angepasst werden. Überpronierer oder Supinierer brauchen selbstverständlich unterschiedliche Schuhe, mit unterschiedlichen Lauf- und vor allem Stützeigenschaften. Für diese Läufertypen gibt es Laufschuhe mit Pronationsstützen und auch spezielle Laufschuhe für Läufer die supinieren.
Laufschuhkauf sollte nachmittags oder abends sein
Der Laufschuhkauf selbst, sollte immer Nachmittags oder Abends stattfinden, da sich der Fuß im Laufe des Tages durch die Belastung etwas verbreitert. Außerdem sollte man sich in einem Fachgeschäft für Laufschuhe gut beraten lassen, und am besten auch eine Laufanalyse bzw. Laufbandanalyse machen lassen.
Vom Fußtyp hängt die Wahl des richtigen Laufschuhs ab. Die wenigsten Läufer haben einen Normalfuß, viel mehr verbreitet sind der Senkfuß und der hohlfuß. Desweiteren unterscheiden sich auch die Laufschuhe in ihren Eigenschaften. So gibt es beispielsweise Normalschuhe, Stabilschuhe, und natürlich Laufschuhe für alle möglichen Beanspruchungen vom Gelände bzw. dem Untergrund her.
Gibt es überhaupt den optimalen Laufschuh?
Paradoxerweise muss man diese Frage mit Nein beantworten! Jeder Laufschuh sollte natürlich die ideale Passform haben, und selbstverständlich auch die erforderlichen Stützfunktionen. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass wenn man ein und den selben Schuh permanent benutzt, dann passt sich der Bewegungsapparat zu sehr an den Laufschuh und dessen Eigenschaften an, womit die restliche Muskulatur kaum noch gefordert wird. Idealerweise sollte man ruhig optimal passende Laufschuhe unterschiedlicher Marken parallel im Einsatz haben, damit der Körper immer unterschiedlich belastet wird. Die idealen Laufschuhe gibt es also immer nur im Wechsel der passenden Laufschuhe.
Für das, dass man gerade beim Laufen seinen Bewegungsapparat und hier vor allem die Füße ziemlich stark belastet, machen sich die wengisten Läufer genügend Gedanken beim Laufschuhkauf. Außerdem sollte man nie immer nur mit einem Laufschuhpaar laufen, sondern mindestens immer zwei, besser drei Paare Laufschuhe gleichzeitig im Einsatz haben, weil sich dann durch die abwechselnde Benutzung der einzelnen Schuhpaare die jeweilige Dämpfung der Laufschuhe wieder viel besser erholen kann. Untern Strich kann man dadurch also mit jedem Paar Schuhe weiter bzw. länger laufen.
Von der Größe her ist es absolut wichtig, dass die Schuhe auch entsprechend dem Fuß passen. Die Folgen eines zu großen oder zu kleinen Laufschuhs können erheblich sein. Das Spektrum reicht von verkrümmten Zehen, bis hin zu Rücken-, Nacken-, oder Kreuzschmerzen. Außerdem sollte man auch auf jeden Fall darauf achten, dass die Zehen genügend Platz nach vorne haben. Dies sollte so in etwa um die 10 Millimeter Platz sein.
Die Haltbarkeit von Laufschuhen
Die Haltbarkeit von Laufschuhen hängt natürlich von der Beanspruchung der Schuhe ab. Als Richtwert kann man mit etwa 800 bis 1000 Kilometer Laufleistung rechnen. Dann sind die Dämpfungseigenschaften der Laufschuhe aber schon ziemlich verbraucht. Man sollte aber schon nach einer Laufleistung von ca. 600 Kilometer die Schuhe genau auf deren Zustand beobachten. Lieber wechselt man die Laufschuhe öfters, als dass man Beschwerden mit dem Bewegungsapparat bekommt. Wie der Zustand der Laufschuhe ist, lässt sich am besten an dem Verschleiß der Sohle erkennen, ob sich die Sohle an manchen Stellen schon ablöst, oder ob die Dämpfung des Laufschuhs schon spröde wird. Dies lässt sich an kleinen Rissen an der Seite der Dämpfung erkennen.
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